UEF | Fahrzeuge | Triebfahrzeuge | Triebfahrzeuge der Sektion Ettlingen | 44 1616
Die schwere Einheitsgüterzuglok 44 1616
Status: rollfähig/in Aufarbeitung
Über den Fortgang der Aufarbeitung halten wir Sie hier auf dem Laufenden.
Die Entwicklung der Baureihe 44 geht auf das Jahr 1923 zurück, als die ersten Entwürfe für eine Schwere Güterzuglok eingereicht wurden. Insgesamt drei verschiedene Versionen - 1E h2, 1E h3 und 1E h4v wurde vorgeschlagen, aber nur die 1E h3 gelangte schließlich ab 1926 in die Serienfertigung.
Da zunächst noch genügend leistungsfähige Lokomotiven der BR 58 zur Verfügung standen, wurde zunächst nur eine Vorserie bestellt, erst 1937 begann die Fertigung im größeren Umfang, bis zum Jahre 1949 wurden insgesamt 1989 Lokomotiven gebaut.
Nach dem Krieg verblieben 1242 Loks der Baureihe 44 auf dem Gebiet der DB und 335 Loks bei der DR.
Beide deutschen Bahnen betrieben ihre 44er bis zum Ende des Dampfbetriebes, bei der DB bis 1977, bei der DR bis Anfang der 80er Jahre, wobei viele 44er noch bis in die 90er als Heizlokomotiven dienten.
Stationierungen:
15.09.1960 - 28.02.1966 Bw Leipzig Wahren
01.03.1966 - 15.10.1970 Bw Halle G
16.10.1970 - 14.03.1972 Bw Angermünde
15.03.1972 - 25.07.1983 Bw Eberswalde
26.07.1983 - 25.11.1983 Bw Elsterwerda (Heizreserve)
26.11.1983 - 21.08.1991 Bw Bautzen
22.08.1991 - 18.09.1991 Raw Meiningen (L0)
19.09.1991 18.08.2002 Tübingen (EFZ)
19.08.2002 30.5.2008 UEF Ettlingen
seit 31.05.2008 Heilbronn
Auch 44 1616 verdankt ihre Erhaltung dem Einsatz als Heizlok bis 1991 in Bautzen.
Nach der Grenzöffnung 1990 konnte sich der Tübinger Lokführer Manfred Welzel seinen alten Traum von einer Kohle-44er erfüllen und kaufte 44 1616 von der DR. Nach einer Hauptuntersuchung im RAW Meiningen kam die Lok am 29.09.1991 nach Tübingen und war dort bis zum Fristablauf im September 1999 bei den Eisenbahnfreunden Zollernbahn (EFZ) in Dienst.
Da die 44er mit ihrem hohen Gewicht auf den Strecken der HZL nur eingeschränkt eingesetzt werden konnte, ergab sich leider keine Möglichkeit für eine erneute Fahrwerksuntersuchung und einen weiteren Einsatz im Raum Tübingen.
Nach einem Zwischenspiel im BW Gerolstein, wo mit den Vorbereitungen zur Kessel-HU begonnen wurde, kam die Lok 2001 wieder zurück nach Tübingen und wurde schließlich nach einem Jahr Abstellzeit am 18.08.2002 nach Ettlingen überführt und erstmals auf dem Herrenalber Bahnhofsfest ausgestellt.
Zur Zeit wird an einem Konzept zur Wiederinbetriebnahme der Lok durch die UEF gearbeitet.
Von dieser Lokomotivtype sind noch einige weitere Fahrzeuge erhalten siehe: Jürgens Eisenbahnseiten)
| Technische Daten 44 1616 |
| Baujahr |
1943, Krenau, Fabriknr. 1104 |
| Bauart |
1´E h3, G56.20 |
| Treib- und Kuppelraddurchmesser |
1.400 mm |
| Laufraddurchmesser |
850 mm |
| Leistung |
1.910 PSi |
| Höchstgeschwindigkeit |
80 km/h |
| Länge über Puffer |
22.620 mm |
| Gewicht dienstbereite Lok |
99,9 t (ohne Tender) |
| Kesselüberdruck |
16 bar |
| Rostfläche |
4,55 m2 |
| Kesselheizfläche |
238 m2 |
| Überhitzerheizfläche |
100 m2 |
| Masse dienstbereite Lok ohne Tender: |
109,8 t |
| Achslast max. |
19,0 t |
| gekuppelt mit Tender |
2'2' T34 |
| Masse Tender leer |
28,4 t |
| Masse Tender mit vollen Vorräten |
72,8 t |
| Wasserkasteninhalt |
34 m3 |
| Kohlevorrat |
10 t |
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90 80 0044 616-5 |
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